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China: Expats im Visier chinesischer Steuerbehörden

chinaAlle Personen, die von ihrer Firma von Deutschland nach China entsandt werden und Arbeitseinkünfte aus einer dort verrichteten nichtselbstständigen Tätigkeit erzielen, werden spätestens dann nach chinesischen Recht besteuert, wenn sie 183 Tage dort gelebt haben. Dieser Regel sollten sich Expats in China sehr wohl bewusst sein, denn gerade die Zielgruppe der ausländischen Mitarbeiter gerät immer mehr ins Visier der chinesischen Steuerbehörden.

Mit dem Ziel, die Einhaltung der Steuervorschriften ausländischer Mitarbeiter sicherzustellen, sind insbesondere die Steuerbehörden von Großstädten wie Peking, Shanghai und Guangkzhou dazu übergegangen, verstärkt Kontrollen von Privatpersonen sowie Unternehmen durchzuführen. Daneben werden insbesondere ausländische Unternehmen zu einer so genannten Selbstprüfung angehalten.

Vor diesem Hintergrund sollten insbesondere ausländische Arbeitgeber die Einhaltung der Steuervorschriften ihrer in China tätigen Expats im Auge behalten und ggfs. überprüfen. Denn bei Nichteinhaltung der Regelungen, können nicht nur Bußgelder verordnet werden, im schlimmsten Fall drohen sogar der Einzug des Reisepasses und Gefängnisstrafen. Damit es erst gar nicht so weit kommt,empfiehlt es sich für jedes Unternehmen, frühzeitig eine professionelle Steuerberatungsgesellschaft in Anspruch zu nehmen.

Nähere Informationen erteilt auf Wunsch:

Marlis Tiessen
Tel: +49 (0) 40 897 26 16-10
Email: mtiessen(at)expat-consult.de

By | 2017-02-06T21:50:20+00:00 Oktober 29th, 2015|Allgemein, Internationale Steuern|