Frankreich und Griechenland vor Rentenreform

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Frankreich und Griechenland vor Rentenreform

Die Franzosen und Griechen werden künftig länger arbeiten müssen: Die französische Regierung will das gesetzliche Rentenalter bis 2018 schrittweise auf 62 Jahre anheben. In Griechenland hingegen soll das Rentenalter bis 2015 auf 65 Jahre angehoben und die Renten gleichzeitig gekürzt werden.

Neben der Erhöhung des Rentenalters sehen die Reformen in beiden Ländern auch eine Erhöhung der Beitragszeit vor. Dabei wird in Frankreich der Grundsatz der Verlängerung der Beitragsdauer bis 2020 in Abhängigkeit der Lebenserwartung gemäß dem Gesetz von 2003 angewandt. Gemäß dieses Grundsatzes erfolgt die Anhebung auf 41 Beitragsjahre und 3 Monate für die Geburtenjahrgänge 1953 und 1954. Im Jahre 2020 hingegen dürfte die Beitragsdauer nach derzeitigen Schätzungen des französischen Statistikamtes (INSEE) bei 41,5 Jahren liegen.

Wer künftig in Griechenland volle Rentenzahlungen erhalten will, soll nach der Rentenreform 40 Beitragsjahre leisten müssen. Derzeit können Griechen schon nach 35 Beitragsjahren in Rente gehen. Zudem sollen die Renten dahingehend gekürzt werden, dass ihre Höhe das ganze Arbeitsleben und nicht das Einkommen der letzten Berufsjahre widerspiegelt.

By | 2015-06-30T13:26:08+00:00 Juni 28th, 2010|Internationale Sozialversicherung|