Russland: Änderung in der Sozialversicherung für Expats

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Russland: Änderung in der Sozialversicherung für Expats

Seit dem 1. Januar 2010 ist die russische einheitliche Sozialsteuer durch die Zahlung von obligatorischen Sozialversicherungsbeiträgen ersetzt worden. Ausländer mit vorübergehendem Aufenthalt in Russland sind von der Beitragspflicht befreit.

288f49d84cMit der Abschaffung der Einheitlichen Sozialsteuer und Einführung von obligatorischen Sozialversicherungsbeiträgen werden die Arbeitgeber in Russland stärker zur Kasse gebeten als bisher. In einer Übergangsphase bleibt der Höchstsatz in 2010 zwar noch auf dem Niveau der Einheitlichen Sozialsteuer von 26 Prozent, wird dann aber in 2011 auf 34 Prozent angehoben. Davon entfallen 26% auf den Pensionsfond, 2,9% auf den Sozialversicherungsfond sowie 5,1% auf die obligatorische Krankenversicherung. Die Beitragsbemessungsgrenze beträgt für 2010 maximal 415.000 pro Jahr und wird in 2010 der jährlichen Inflationsrate angepasst. Die Beiträge sind allein vom Arbeitgeber zu tragen.

Keine Beitragspflicht mehr für Expats

Die neuen Regelungen des Sozialversicherungssystems entsprechen weitestgehend den bisherigen Bestimmungen der Sozialsteuer. Eine wesentliche Änderung hingegen ist die Beitragsfreistellung von ausländischen steuerpflichtigen natürlichen Personen, die sich nur vorübergehend z.B. auf Basis eines Arbeitsvisums in Russland aufhalten.

By | 2017-02-06T21:50:25+00:00 Februar 12th, 2010|Internationale Sozialversicherung|