Strengere Regeln für Expatriates in der Schweiz

Strengere Regeln für Expatriates in der Schweiz

Das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) hat am 1. Januar 2015 die Expatriates-Verordnung revidiert. Danach gelten ab dem 1. Januar 2016 nur noch solche Personen als Expatriates, die als leitende Angestellte und Spezialisten mit besonderer Qualifikation von ihrem ausländischen Arbeitgeber zeitlich befristet in die Schweiz entsandt wurden. Damit verkleinert sich auch der Personenkreis, der künftig von der steuerlichen Abzugsfähigkeit von berufsbedingtne Aufwendungen profitieren kann.

 

23f84ddb6fAusländsiche Arbeitnehmer, die unter die neu definierte Personengruppe der Expatriates fallen, können folgende berufsbedingte Kosten ab 2016 steuerlich geltend machen:
  • Wohnkosten, sofern der Arbeitnehmer seine Wohnung im Heimatland beibehalten hat und diese für den Eigengebrauch ständig zur Verfügung steht
  • Umzugskosten, wenn sie in direktem Zusammenhang mit dem Umzug durch die Entsendung entstehen
  • Schulkosten für eine private (internationale) Schule, sofern kein öffentliches Angebot für Unterricht in der Muttersprache der Kinder besteht

Ausländische Arbeitnehmer, die sich vor dem 1. Januar 2016 im Sinne der alten Verordnung als Expatriates qualifizieren, können diesen Status beibehalten, solange der befristete Arbeitsvertrag gültig ist. Für alle neuen Entsendungen sollte die Anwendbarkeit der Verordnung entsprechend geprüft werden.

 

Quelle: EFD Mitteilung vom 16.01.2015

 

 

 

Strengere Regeln für Expatriates in der Schweiz

Das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) hat am 1. Januar 2015 die Expatriates-Verordnung revidiert. Danach gelten ab dem 1. Januar 2016 nur noch solche Personen als Expatriates, die als leitende Angestellte und Spezialisten mit besonderer Qualifikation von ihrem ausländischen Arbeitgeber zeitlich befristet in die Schweiz entsandt wurden. Damit verkleinert sich auch der Personenkreis, der künftig von der steuerlichen Abzugsfähigkeit von berufsbedingtne Aufwendungen profitieren kann.

 

23f84ddb6fAusländsiche Arbeitnehmer, die unter die neu definierte Personengruppe der Expatriates fallen, können folgende berufsbedingte Kosten ab 2016 steuerlich geltend machen:
  • Wohnkosten, sofern der Arbeitnehmer seine Wohnung im Heimatland beibehalten hat und diese für den Eigengebrauch ständig zur Verfügung steht
  • Umzugskosten, wenn sie in direktem Zusammenhang mit dem Umzug durch die Entsendung entstehen
  • Schulkosten für eine private (internationale) Schule, sofern kein öffentliches Angebot für Unterricht in der Muttersprache der Kinder besteht

Ausländische Arbeitnehmer, die sich vor dem 1. Januar 2016 im Sinne der alten Verordnung als Expatriates qualifizieren, können diesen Status beibehalten, solange der befristete Arbeitsvertrag gültig ist. Für alle neuen Entsendungen sollte die Anwendbarkeit der Verordnung entsprechend geprüft werden.

 

Quelle: EFD Mitteilung vom 16.01.2015